Beiträge von ehrenamtlich

Bündnis „Recht auf Stadt – never mind the papers“

Kritische Stellungnahme zum Koalitionsvertrag und Ankündigung einer
Demonstration für die Rechte von Gefüchteten am 1. Mai 2015, 14 Uhr, Millerntorplatz, 20359 Hamburg.

Das Bündnis „Recht auf Stadt – never mind the papers“ spricht seinen Unmut über die im Entwurf des Koalitionsvertrages festgehaltenen Vorhaben zur Gefüchtetenpolitik aus und kündigt an, am 1. Mai 2015 erneut für gleiche Rechte für alle und gegen die geplante Verschärfung des Asylrechts auf Bundesebene auf die Straße zu gehen. „Wir sind wütend! Dem Koalitionsvertrag lassen sich keinerlei Verbesserungen für die Gefüchteten in unserer Stadt entnehmen. Im Gegenteil. Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sollen nun doch eingesperrt werden, Lampedusa in Hamburg
wird nicht mal erwähnt und der Absatz zur dezentralen Unterbringung liest sich wohlwollend betrachtet wie eine vage Absicht, ist aber ganz sicher kein
politischer Plan!“, erklärt Martina Vega. „Wir werden am 1. Mai erneut auf die Straße gehen und unseren Forderungen für eine Stadt, in der alle die
gleichen Rechte haben, Nachdruck verleihen. Außerdem protestieren wir gegen die geplante Verschärfung des Asylrechts und die anhaltenden rassistischen Polizeikontrollen, die nur ein Beispiel für den strukturellen Rassismus der staatlichen Institutionen sind. Diese Diskriminierungen
von Gefüchteten müssen ein Ende haben.“, kündigt Niklas Bunt an. Nadja Sanchez: „Die Grünen haben ihre Wahlversprechen gebrochen. Sie
wollen uns nun die Verlängerung der Frist zur Meldung bei den Behörden zur Einzelfallprüfung als politische Lösung verkaufen. Dabei haben sie sich
sowohl in ihrem Wahlprogramm als auch im öfentlichen Gespräch mit der Gruppe Lampedusa in Hamburg eindeutig positioniert und eine Gruppenlösung gefordert. Dies kann im Nachhinein lediglich als billiger Stimmenfang betrachtet werden.“

„Wir können der grünen Parteibasis nur empfehlen, den durch ihre Spitzen ausgehandelten Vorschlag abzulehnen. Die Wahlversprechen werden in großem Umfang gebrochen, die Wähler*innen und die eigenen Ideen für drei Senatorenposten verraten“, ergänzt Ali Müller.

Kommt zur Demonstration für die Rechte von Gefüchteten am 1. Mai 2015, 14 Uhr, Millerntorplatz, 20359 Hamburg

Garten Frühlingstreffen

wenn ihr 7+Jahre alt seid und bemalte Ostereier oder einen Osterkuchen mitbringt
freuen wir uns sehr, gemeinsam das Fest zu feiern.
Piratten treffen sich um 11:00 Uhr UUUU-Sternschanze.

KMS Frühlingstreffen

Ostermontag, 06.04.2015 im Pirattenland

Endlich ist der Frühling da! Wir wollen in den Wald, frische Kräuter sammeln, Vögel beobachten, über dem Lagerfeuer kochen,
Samen unter die Erde bringen und das Wichtigste ganz viel draußen toben und den Frühling geniessen.

Wir treffen uns um 10.30 Uhr in Harburg am Busbahnhof
und sind gegen 17.30 wieder da.

Du brauchst:
Wechselklamotten und einen kleinen Snack für unterwegs

Anmeldung unter: katja[AT]bdp-hamburg.de

Wir freuen uns auf dich!

Tag- und Nachtgleiche im Pirattenland

Gartengruppe

Samstag 21.3.2015
Für Kinder ab 7
Treffen 11:00 Uhr UUU-Sternschanze
von dort fahren wir gemeinsam ins Pirattenland
zurück nach Sonnenuntergang

JETZT ist DIE Zeit
zu spüren, wieviel Zeit es hell und dunkel ist
mit den Fackeln eine Nachtwanderung durch den Wald zu machen
Verstecken zu spielen in Ästeldorf
Beete und Rasen vom Laub zu entfernen
Müll in Hamburg räumt auf Säcke zu verpacken
Spaß zu haben am Lagerfeuer.

Bitte meldet euch kurz, wenn ihr kommen wollt.

astrid(at)bdp-hamburg.de

24.1.2015 Feuer und Flamme

Teilnahmegruppe ab 14 Jahre
Teilnahmebeitrag: Arbeitseinsatz

Das Pirattenland lag unter einer Decke von Schnee. Ebenso das Holz.
Wir haben uns entschlossen zuerst ein Feuer im Rabennest anzuzünden. Mit den Feuernestern, die während der letzten Kindergruppe(KMS) hergestellt wurden und unter Hinzunahme der in Wachs getränkten Stoffstreifen (von der Gartengruppe) war es auch bei Minusgraden ein Einfaches, schnell und effizient genügend Glut und Feuer zu schaffen um das Rabennest angenehm aufzuwärmen. Bevor uns das Stroh und Rudolf das Rentierfell zu sehr an den Ort fesselten, haben wir uns aufgeteilt und Holz geholt, den Holzschuppen umgestapelt und eine Menge Holz geschlagen. Parallel dazu wurde ein deftiger Eintopf über dem Lagerfeuer gekocht.
Sicherheitsaspekte wie die korrekte Handhabung der Axt oder die rückenschonende Haltung wurde in lustigen, kleinen Vorführungen anschaulich dargestellt.
Nach dem Abschluss der groben Holzarbeiten war es Zeit uns selbst mit Nahrung zu versorgen und das Leben mit selbstgemachtem süßem Stockbrot zu verschönern.
Nach dem die letzten Sonnenstrahlen den Horizont erreicht, haben wir uns mit der Herstellung von Wachsfackeln auseinander gesetzt. Platz in der Feuerstelle geschaffen, Wachstöpfe zum schmelzen von Kerzenresten aufgestellt und die Wachsplatten von unserem Kooperationspartner KiVi in Topf zerhackt. Mit Stoffstreifen und Hanfbändern haben wir unsere, mit dem Taschenmesser vorbereiteten Holzstöcken umwickelt und unter zu Hilfenahme von Pinseln, diese mit Wachs bestrichen.
Experimente mit unterschiedlich gefärbtem Wachs und verschiedenen Streich-, bzw. Tropftechniken haben uns unterschiedliche Ausführungsmöglichkeiten und Ergebnisse auf Grundlage desselben Materials gezeigt. Mit den Ergebnissen waren wir alle sehr zufrieden.
Um 23:07 Uhr waren wir dann alle glücklich, zufrieden wieder an der S-Sternschanze.

Rückblick erstes You can Do Treffen

„Wie lange waren wir im Baum?“, „Was, die Stube hat ein neues Fenster?“ „Die Dächer sind jetzt leergefegt.“ „Ist der Pizzaofen schon bereit?“ „Die Sträucher geben gebündelt eine gute Naturhecke.“ „Diese Schaukel ist für große Gruppen.“ „Was passiert eigentlich, wenn die großen Bäume umfallen?“ „Dann ist die Hütte platt.“ „Das ist so schön hier.“ „Hörst du das Schweinchen quieken?“ „Besser ist das Laub aus dem Teich zu fischen bevor die Frösche anfangen zu quaken.“

Zwei wunderschöne Tage liegen hinter uns. Viel Totholz ist aus der Eiche entfernt. 4 Stunden waren sie im Baum. Unter fachkundlicher Anleitung und in professioneller Kletterausrüstung schwebten sie 30 Meter über dem Erdboden in der 300 Jahre alten Eiche. Leider war der Ast, den wir auf der Ideenwerkstatt als Schaukelast auserkoren hatten tot. Mit letzter Kraft wurden die Aufhängungen für eine Schaukel angebracht.

Werterhaltende Arbeiten wie das Entlauben der Dächer, freimachen der Regenrinnen, Einsetzten einen neuen Fensterscheibe beschäftigten die am Boden Zurückgebliebenen.

Laucheintopf und Pizza aus dem Lehmofen sorgten für das leibliche Wohl. Über die unterschiedlichen Formen des Empfindens von Glück wurde dann am Lagerfeuer, im Rabennest, in ausgeglichener Stimmung diskutiert.
Am nächsten Tag ging es dann bei herrlichstem Sonnenschein weiter in die Hecke. Beim nächsten Mal bleiben wir noch länger